Die Idee der „Gründung eines Jugendraumes“ entstand vor vielen vielen Jahren. 1994 war es, als die Jahrgänge `76/`77 für das Aufstellen des Maibaumes zuständig waren. Beim gemütlichen Beisammensein hat man sich ausgetauscht und diskutiert und wir stellten fest: die Jugend braucht endlich einen Platz, an dem sie zusammenkommen, an dem sie Feste feiern, an dem man einfach nur zusammensitzen kann, und an dem sie vor allem unter sich ist. Es herrschte einhellig die Meinung: ein Jugendraum würde einen größeren Zusammenhalt unter den Jugendlichen bieten und er würde die Eingliederung in die Dorfgemeinschaft erleichtern. Nachdem wir dann also Pro und Contra Jugendraum erörtert hatten, bestand unser nächster Schritt darin, den Ortschaftsrat und die Gemeinde von unserem Vorhaben zu überzeugen. So trugen wir zum einen unser Anliegen mehrmals auf dem Rathaus vor –um zu beweisen, dass es sich nicht um ein Strohfeuer handelt- zum anderen beteiligten wir uns 1994 mit einem kleinen Getränkestand am traditionellen Straßenfest, um durch ein Informationsblatt auf uns aufmerksam zu machen. Mit Erfolg: eine parallel gestartete Unterschriftensammlung brachte 800 Unterschriften der Hirschauer Einwohner, die einen Jugendraum als eine positive Einrichtung ansahen. Auf dem Infoblatt legten wir dar, warum wir einen Jugendraum wollten, was dagegen sprechen könnte und wie wir uns die Finanzierung vorstellen könnten. Das alles zeigte Wirkung: Im Herbst 1995 erhielten wir die Information, dass die Räumlichkeiten im UG des Alten Schulhauses (alter Tankraum und das ehem. Lager des Kindergartens) nicht mehr benötigt werden und dies somit der ideale Ort für ein Jugendraum wäre. Es erfolgte also die Baufreigabe. Jetzt hieß es also „Ran an die Arbeit“! Zuerst haben wir alles ausgeräumt, alte Wände und Böden rausgerissen, Stahlträger verkleidet, Rigipskästen eingezogen, sanitäre Anlagen eingebaut, geplättelt, neue Fenster eingebaut, sowie eine Holztheke gebaut und und und. Damals sah das alles ungefähr so aus: |
Noch mal richtig komplett umgebaut haben wir im Sommer 2005, hierbei wurde frisch gestrichen, neues Beleuchtungsmaterial eingebaut, eine „Chill-Ecke“ geschaffen, die Regalfront hinter der Theke neu gestaltet und der Treppenabgang wurde mit mehreren Graffittis versehen. Oberste Priorität hatte allerdings das neue Lüftungssytem, welches dringend nötig war. Als kleines Bonbon gab’s eine neue Musikanlage.
Ein weiterer Umbau folgte 2007. Hierbei wurde die Theke mit einer Indirekten Beleuchtung ausgestattet und mit einer neuen Arbeitsplatte versehen. Zudem wurde das Regalsystem hinter der Theke durch ein neueres und moderneres ersetzt. Zudem wurde noch ein größerer Getränkekühlschrank nachgerüstet. Alles in allem folgte eine kleine optische Erneuerung.
